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„Wir sind ja nur noch Statisten“, so klagte Friedgert Hemker über die Haushaltberatungen der SPD-Fraktion. Die Vorgaben des Haushaltsicherungskonzepts nehmen der Politik fast alle Handlungsmöglichkeiten. Hier und da kann man etwas verschieben, aber der große Wurf ist das nicht. „Und es ist auch nicht abzusehen, wie man da wieder herauskommt“, stimmte ihm Hans Dieter Makus zu, „es sei denn, es ändert sich etwas bei der Verteilung der Gelder durch Bund und Land oder beim NKF.“ Im Rat wird die Fraktion dem Haushalt zustimmen, wenngleich sie nicht damit einverstanden ist, den Hebesatz der Grundsteuer A nicht anzuheben. Wenn die Stadt schon gezwungen ist, die Bürger zu belasten, dann sollte das alle gleichmäßig treffen und nicht eine Berufsgruppe ausnehmen. Das Argument, der Hebesatz sei schon besonders hoch, zieht nicht, da dieses Geld zweckgebunden dieser Berufsgruppe wieder zugewendet wird für die Instandhaltung der Wirtschaftswege.
Lösung für Stahlkasten im Houth´schen Garten finden
Auch die SPD ist verwundert, dass es möglich ist, von heute auf morgen scheussliche Stahlkisten vor die antiken Resten der Stadtmauer zu bauen. Jedem Normalbürger der Innenstadt schreibt der Gestaltungsbeirat das kleinste Schild oder die Farbe der Markisen vor und braucht Monate, um darüber zu entscheiden und hier, an so entscheidender und sichtbarer Stelle, geht das hopplahopp und werden alle Grundsätze über Bord geschmissen. Da kann so nicht bleiben, da müssen andere Lösungen gefunden werden.
Software für die Essensausgabe
Es ist auch zu fragen, ob es bei der Anschaffung der Software für die Essensausgabe der Realschule am Buchenberg nicht preiswertere Alternativen gibt. Seltsam, dass nach Abschluss aller Ausschreibungen und dem Beginn der Essensausgabe plötzlich dieser hohe Rechnungsposten auftaucht. Eigentlich sollte man doch erwarten, dass der Essensanbieter auch die Logistik liefert, um die Bestellungen abzuwickeln. Die SPD-Fraktion wird beantragen, diesen Posten mit einem Sperrvermerk zu versehen bis entschieden werden kann, wo, auch im Hinblick auf die zukünftige Abwicklung für das Gymnasium, der größere wirtschaftliche Nutzen für die Stadt zu erwarten ist.
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